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Finnische Sauna - der Klassiker
Wenn von Sauna die Rede ist, ist meist dieser klassische Typ gemeint. Das Klima in der finnischen Sauna ist heiß und trocken. Durch die Stufenbänke werden unterschiedliche Temperaturzonen geschaffen. Auf der obersten Bank können Temperaturen zwischen 80 und 95 Grad Celsius erreicht werden. Die Luftfeuchtigkeit ist gering. Diese Trockenheit fördert besonders stark die Schweißverdunstung. Um die Hitzewirkung noch zu steigern, macht man einen Aufguss. Hierbei gießt man etwas Wasser auf die heißen Saunasteine. Der Aufguss, kurz vor Ende des Saunabesuches, erhöht noch einmal den Hitzereiz und rundet das Ganze ab. Hierbei wird Wasser, das oft noch mit Kräutern oder ätherischen Ölen angereichert ist, über den Saunaofen gegossen.
Maa-Sauna
Wer es rustikaler mag, nutzt die Ursauna, die finnische Maa-Sauna. In die halb in die Erde gebaute Blockhütte schafft ein mit Holz befeuerter Ofen eine Temperatur bis 120 Grad. Diese trockene Hitze wird aber nicht so heiß empfunden.
Dampfbad
Das Dampfbad ist sehr feucht, aber nicht so heiß. Die Temperatur liegt zwischen 40 bis 45 Grad Celsius. Ein Dampfgenerator sorgt für eine hohe Luftfeuchtigkeit mit Werten bis zu 100 Prozent. Auch hier folgen nach der Hitze Auskühlung und Entspannung. Die hohe Luftfeuchtigkeit ist eine größere Belastung für Herz und Kreislauf.
Mentalsauna
Die Mentalsauna ist eine moderne Kreuzung aus Sauna und Dampfbad. Dementsprechend liegen die Temperaturen bis 60 Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit mit 40 bis 45 Prozent im mittleren Bereich. Wem die Temperaturen in der klassischen Sauna oder die Luftfeuchtigkeit im Dampfbad zu hoch ist, der hat mit der Mentalsauna die richtige Wahl getroffen. Die Mentalsauna ist mit Lichttherapie und leiser Entspannungsmusik.
Infrarotkabinen
Weitere modernere Abwandlungen der klassischen Schwitzbäder sind Infrarotkabinen. Hierbei ist die Wärmeerzeugung durch Infrarotlampen.
Saunaweisheiten
Nehmen Sie sich für das bevorstehende Saunabad mindestens eineinhalb Stunden Zeit. Bringen Sie sich Bademantel, Duschhandtuch und ein Saunaliegetuch mit, auf das Sie sich in der Sauna setzen können. Nehmen Sie ein großes Saunatuch mit, sodass kein Körperteil das Holz berührt und kein Schweiß auf das Holz tropft.
Duschen Sie bitte gründlich bevor Sie in die Sauna gehen. Dieses dient dazu, die Haut zu reinigen und alle eventuellen Körpergerüche auszuschalten, die nicht in die Sauna gehören.
Betreten Sie den heißen Raum gut abgetrocknet für den ersten Durchgang. Die empfohlene Temperatur liegt bei 80 bis 90°C, höchstens 120°C.
Lassen Sie Ihr Wohlbefinden und nicht die Sanduhr entscheiden, wie lange Sie in der Sauna sind (8 bis max. 12 Minuten). Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie genug haben, verlassen Sie die Sauna um sich abzukühlen. Lieber kurz, heiß und ein Saunagang mehr als langes Dauerschwitzen.
Abkühlphase
Nach jedem Hitze-Gang folgt eine kurze, aber heftige Abkühlphase, denn die Sauna ist ein Wechselbad. Das heißt, auf den Hitzereiz muss ein Kältereiz folgen. Zum Abkühlen gehen Sie als erstes an die frische Luft um die Atemwege zu kühlen. Im Anschluss benutzen Sie den Kneippschlauch, eine kalte Dusche oder das Tauchbecken. Nehmen Sie nun ein warmes Fußbad (max. knöcheltief), es gehört zur Abkühlphase beim Saunabaden und sorgt dafür, dass die Wärme aus der Mitte des Köpers wieder abtransportiert werden kann. Zugleich ist es eine schöne Ruhephase. Wer die Saunaregeln und die Wasseranwendungen richtig kennt und anwendet, wird keine Alternative für eine bessere Entspannung finden.
Entspannung
Daran schließt sich eine mindestens 15minütige Entspannungsphase an. Nutzen Sie unsere Ruheräume oder die neue Saftbar. Erst dann wird mit dem zweiten Gang begonnen. Wiederholen Sie die Reihenfolge mindestens 2, besser 3 bis 4 Mal.
Nach Beendigung des Saunabades heißt es dann: viel Trinken, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen!
Mindestens einmal wöchentlich sollte man sich eine Schwitzkur schon gönnen.
So wirkt die Hitze auf unseren Körper
Beim Saunabesuch steigt die Körpertemperatur um ein bis zwei Grad. In der Haut sogar um drei bis zehn Grad. Die Temperaturerhöhung der inneren Organe fördert die Bildung von Abwehrstoffen und stärkt auf diese Weise das Immunsystem. Pro Minute werden 20 bis 30 Gramm Schweiß produziert. Durch die Erwärmung erweitern sich die Blutgefäße und die umlaufende Blutmenge erhöht sich. Körperzellen werden vermehrt mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Die Herzfrequenz nimmt zu. Das ganze Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt. Auch die Durchblutung der Atemwege wird gefördert und damit die Schleimabsonderung erhöht. Damit wird die körpereigene Abwehr gestärkt.
Wind- und wetterfest
Die starken Temperaturwechsel bei der Sauna härten den Körper ab und helfen uns, bevorstehende Wetterumschwünge besser zu verkraften. Der Wechsel von heiß nach kalt fördert die Produktion von Interferon, einem körpereigenen Abwehrstoff. Erkältungsviren haben bei regelmäßigen Saunagängen keine Chance. Giftstoffe werden ausgedünstet. Das Saunen regt den Stoffwechsel an und hilft so bei der Ausscheidung von "Schlackstoffen", die zur Ausschwemmung bestimmt sind. Dabei handelt es sich beispielsweise um Abbauprodukte des Stoffwechsels. Muskelkater kann so aktiv vorgebeugt werden. Die Muskulatur wird locker und entspannt.
Beautysalon für die Haut
Ein Sauna-Besuch dient auch der Körperpflege. Die Haut wird gründlich gereinigt.
Muskelkater
Das Saunieren regt den Stoffwechsel an. Die Muskulatur wird locker und entspannt. Muskelkater kann so aktiv vorgebeugt werden.
Nicht für jeden geeignet
Bei Infektionen der Haut, offenen Wunden und Entzündungen ist der Saunabesuch nicht unbedingt zu empfehlen. Menschen mit Herz-Kreislaufproblemen, chronischen Leiden, Infektionskrankheiten, Schilddrüsen- oder Nierenleiden sollten vorher unbedingt einen Arzt konsultieren. Ist eine Grippe im Anmarsch oder bereits ausgebrochen, dann sollten Sie auf das Schwitzbad verzichten.
Asklepios Medical Fitness
Wer aktiv etwas für sich und seinen Körper und Seele tun möchte, kann sich in dem Gesundheitsstudio Asklepios Medical Fitness körperlich betätigen. Gesundheitsorientiertes Fitnesstraining wird hier ganz groß geschrieben. Sie können an modernen Geräten und Kursen unter anderem Ihre Kraftausdauer, Ausdauer und Beweglichkeit trainieren und etwas für das psychische und physische Wohlbefinden tun.
Ausdauertraining stärkt das Herz-Kreislaufsystems, stärkt das Immunsystem und das Stresshormon Adrenalin wird abgebaut und dadurch fühlt man sich wesentlich entspannter. Ein angenehmer Nebeneffekt ist die Gewichtsreduktion.
Kraftausdauertraining erhält und verbessert die Leistungsfähigkeit, stabilisiert den passiven Bewegungsapparat, beugt gegen Rückenbeschwerden, Haltungsschwächen, Osteoporose vor und bringt ein muskuläres Gleichgewicht. Der Abnahme von Muskelkraft und -masse im fortschreitenden Alter wird vorgebeugt.
Idealerweise kombiniert man das körperliche Training mit einem anschließenden Besuch in der Holstein Therme.
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